Auf jede Einweihung folgt eine 21tägige Zeit der Reinigung und Läuterung,
heißt es. Für mich persönlich steht fest, dass diese Zeit der inneren und äußeren Reinigung nie wirklich aufhört (etwa so, wie das Lernen im Leben auch nie aufhört), wenn man begonnen hat, mit Reiki zu arbeiten. Aber es stimmt schon, dass die ersten Wochen von "Neben"-Wirkungen begleitet werden.
Kurz und knapp möchte ich hier einfügen, was bei einer Reiki-Einweihung unter anderem geschieht, und wie es kommt, dass in so vielen Büchern der Zeitraum von 21 Tagen der Reinigung steht (Quelle):
"Die Reiki Einstimmungen, bzw. Einweihungen, erhöhen die Schwingungsfrequenz unseres gesamten Körpers, plötzlich und entscheidend.
In Sekundenbruchteilen wird die Kraftübertragung vollzogen.
Die durch die Reiki-Kraft ausgelöste Umstellung der Schwingungsfrequenz schließt alle Ebenen des Seins mit ein, erreicht sie aber nicht zeitgleich.
Unser physischer und feinstofflicher Körper stehen in enger Beziehung zueinander und sind über die Chakren miteinander verbunden.
Dort werden alle Informationen, bzw. Energie ausgetauscht, für die einzelnen Ebenen auf die jeweils entsprechenden Schwingungen eingestellt und weitergeleitet. Bei dem energetischen Prozess, Informationen, bzw. Energie, von einer Ebene zur anderen zu transportieren, kommt es zu einer Zeitverschiebung.
Im Allgemeinen braucht die Reiki-Kraft für die Umstellung eines Chakras etwa 3 Tage. Die 7 Hauptchakren sind ebenfalls eng miteinander verknüpft.
Bis die Reinigung und eine Anhebung, bzw. Erhöhung der Schwingungsfrequenz, auf allen Ebenen abgeschlossen ist, benötigt unser Körper (multipliziert man 7x3), folglich 21 Tage für diesen Vorgang."
Bei meiner Einweihung in den ersten Grad habe ich etwa diese ersten drei bis vier Wochen lang gefroren - durchgängig. Zudem bekam ich Hautprobleme, die aber ebenfalls nach ein paar Wochen abklangen.
Bei der Einweihung in den zweiten Grad spüre ich nun fast ausschließlich psychische Auswirkungen (bis auf die erneuten Hautprobleme).
Schon seit dem Abend der Einweihung selbst fühle ich mich emotional total angreifbar, bin schnell und oft traurig, und im ersten Moment ist es mir meist, als seien meine Stimmungsschwankungen grundlos.
Aber das sind sie natürlich nicht, es gibt immer einen Auslöser: Gedanken und Gefühle, die hochkommen ins Bewusstsein, und die gelebt werden wollen.
So schwer momentan die Stunden oder Tage oft scheinen, so dankbar bin ich doch jedesmal wieder, wenn sich ein altes Gefühl "ausgelebt" hat, wenn ich eine vergangene Situation noch einmal durchgelebt habe und erfahren durfte, wie befreiend das Ausleben meiner vergrabenen Gefühle letztendlich doch ist.
Reiki ist für mich ein unglaubliches Geschenk, ich kann es nur immer wieder betonen. Ich kann mir kaum vorstellen, wie langwierig dieser Lernprozess ohne Reiki wohl sein würde, und ob ich die Erfahrungen so hätte annehmen und in mein Leben integrieren können, wenn alles anders gekommen wäre... Aber letztlich kommt alles immer genau so, wie es kommen soll, und darin liegt auch der Grund für meine tiefe, andauernde Dankbarkeit und die genauso wundervoll andauernde Freude und Zufriedenheit, diese Ruhe, die ich seitdem spüre, dieses Angekommen-Sein.
Eigentlich hatte ich vor, zum gesamten Prozess meiner persönlichen Reiki-Entwicklung viel mehr zu schreiben - über all die schönen, intensiven Energieerfahrungen natürlich, und auch über diese erste Zeit nach den Einweihungen. Allerdings, seit ich mich mehr und mehr damit befasse, werden mir Worte zuviel. Wie soll ich etwas beschreiben, was der Verstand nicht fassen kann? Ich lebe und liebe mit meinem "Bauchgefühl", das war schon vor der Yoga- und Reikipraxis so. Aber jetzt ist es ungleich schwerer, über die Dinge zu schreiben, die mich beschäftigen. Darüber wundere ich mich selbst, immerhin hat das Tagebuch meiner Interferontherapie (Chemo) übermäßig viele Seiten gefüllt.
Und überhaupt, wie sollte ich viele Worte für etwas finden wollen, dessen Einfachheit so strahlend schön ist, dass es eigentlich keine Worte bräuchte?
Ich wünsche Euch wundervolle Pfingsttage!
ॐSahiba Kaur
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Mittwoch, 23. Mai 2012
Samstag, 19. Mai 2012
Einweihung in 2. Reikigrad (System: Usui Shiki Ryoho)
Meine Meinung zur Ferneinweihung (11. Mai) wurde inzwischen veröffentlicht, ihr findet sie unten einkopiert und auf zen-reiki.de > Lehrrering > Schülermeinungen > (gegeben durch) Susanne Brender.
Übrigens - auch, wenn im Post-Titel der offizielle Name des Reiki-Systems angegeben ist, ich nenne es eigentlich eher immer Usui Reiki der natürlichen Heilung. Diesen Begriff habe ich von einer anderen 'Reikianerin' aufgergriffen und finde ihn sehr viel ansprechender :-)
Liebe Susanne,
ich bedanke mich von Herzen bei dir für die Einweihung in Usui Reiki 2.
Ich hatte dieses Mal nicht so durchgehend intensive körperliche Empfindungen während der Einweihung selbst, es war insgesamt ein sanftes Gefühl - ein leichtes Kribbeln hat mich die ganze Zeit begleitet. Die stärksten Empfindungen hatte ich in den Händen; beide Hände wurden einige Male richtig heiß.
Einmal fühlte es sich auch so an, als würden deine Hände meine Fußgelenke umfassen; ein anderes Mal spürte ich einen leichten Druck am Dritten Auge; und zudem hatte ich einige Male kleine Visionen (wenige Minuten nach Beginn der Einweihung spürte ich z.B. über mir ein goldenes Choko Rei, dies war aber das einzige Symbol, das ich "sah"). Nach ca. 45-50min habe ich von der sitzenden in die liegende Position gewechselt, in der ich mich deutlich wohler fühlte.
Nach insgesamt etwa 80min fühlte ich mich "fertig", hatte allerdings, nachdem ich mich bei meinem Höheren Selbst bedankt hatte und aufgestanden war, später noch einige Minuten Probleme, mich wieder in meinem Alltag zurecht zu finden. Ich sah an den Wänden Lichtblitze, ich fror ziemlich, und vor allem war ich emotional sehr verletzlich, konnte mit meinen Gedanken und Gefühlen kaum umgehen. Also habe ich mich recht schnell nach der Einweihung ins Bett gelegt.
Als ich mir zum Einschlafen selbst Reiki gab, fühlte sich das schon anders an als vor der Einweihung in den zweiten Grad: Stärker, aber doch viel weicher.
Danke!
Deine Schülerin S.
Om Shanti,
ॐSahiba Kaur
Übrigens - auch, wenn im Post-Titel der offizielle Name des Reiki-Systems angegeben ist, ich nenne es eigentlich eher immer Usui Reiki der natürlichen Heilung. Diesen Begriff habe ich von einer anderen 'Reikianerin' aufgergriffen und finde ihn sehr viel ansprechender :-)
Liebe Susanne,
ich bedanke mich von Herzen bei dir für die Einweihung in Usui Reiki 2.
Ich hatte dieses Mal nicht so durchgehend intensive körperliche Empfindungen während der Einweihung selbst, es war insgesamt ein sanftes Gefühl - ein leichtes Kribbeln hat mich die ganze Zeit begleitet. Die stärksten Empfindungen hatte ich in den Händen; beide Hände wurden einige Male richtig heiß.
Einmal fühlte es sich auch so an, als würden deine Hände meine Fußgelenke umfassen; ein anderes Mal spürte ich einen leichten Druck am Dritten Auge; und zudem hatte ich einige Male kleine Visionen (wenige Minuten nach Beginn der Einweihung spürte ich z.B. über mir ein goldenes Choko Rei, dies war aber das einzige Symbol, das ich "sah"). Nach ca. 45-50min habe ich von der sitzenden in die liegende Position gewechselt, in der ich mich deutlich wohler fühlte.
Nach insgesamt etwa 80min fühlte ich mich "fertig", hatte allerdings, nachdem ich mich bei meinem Höheren Selbst bedankt hatte und aufgestanden war, später noch einige Minuten Probleme, mich wieder in meinem Alltag zurecht zu finden. Ich sah an den Wänden Lichtblitze, ich fror ziemlich, und vor allem war ich emotional sehr verletzlich, konnte mit meinen Gedanken und Gefühlen kaum umgehen. Also habe ich mich recht schnell nach der Einweihung ins Bett gelegt.
Als ich mir zum Einschlafen selbst Reiki gab, fühlte sich das schon anders an als vor der Einweihung in den zweiten Grad: Stärker, aber doch viel weicher.
Danke!
Deine Schülerin S.
Om Shanti,
ॐSahiba Kaur
Samstag, 31. März 2012
Einweihung in 1. Reikigrad (System: Usui Shiki Ryoho)
Ich hatte mich, so gut es ging, etwa eine Woche intensiv darauf vorbereitet. Den Plan, mit dem Rauchen ganz aufzuhören, konnte ich (noch) nicht komplett umsetzen, aber ich rauchte zwei Tage überhaupt nicht und danach zwischen 3 und 5 Zigaretten pro Tag ~ glücklicherweise hab ich das bisher auch noch beibehalten.
Zudem ist meine Ernährung seit etwas über einer Woche fleischlos. Das war längst überfällig, weil meine ethische Einstellung einfach nicht zum Fleischessen passt. Auch meinen (beträchtlichen) Zuckerkonsum habe ich zur gleichen Zeit -bis jetzt und weiterhin!- fast auf null gesetzt. Und mir geht es seitdem viel besser, auch wenn ich damit meinen geliebten Weißen Cappuccino aufgegeben habe ;-)
Ich habe jeden Tag seitdem eine Chakra-Licht-Meditation ("Meditation zum vereinigten Chakra") gemacht, die mir zunächst als Entspannungs- und Reinigungsübung dienen sollte, die ich jetzt aber auch nicht mehr missen möchte, denn sie ist schlichtweg wundervoll (Anleitung und kostenloser Download hier).
Yoga ist ein fester Bestandteil in meinem Leben geworden, jeden Morgen praktiziere ich eine Stunde lang Asanas und Pranayama (Körperstellungen und Atemübungen), was mir in der letzten Zeit auch mit half, innerlich zu wachsen.
Zudem waren die Übungen zur Öffnung der Energiekanäle - Nadi Shodhana -, zum Beispiel in Form der Wechselatmung, wichtig und sind es seither auch jeden Morgen, wenn ich mich auf den Tag vorbereite.
Und dann kam der Tag, auf den ich mich so gefreut hatte...
Den ganzen Montag über war ich schon sehr aufgeregt. Ich wusste zwar, dass die Ferneinweihung auch bei mir "ankommt" bzw. wirkt, wenn ich nichts davon spüre, aber insgeheim habe ich natürlich gehofft, dass ich etwas davon merke.
Um 20h sollte die Einweihung losgehen. Um halb acht begann ich im Liegen mit der o.g. Chakra-Licht-Meditation. Die Einweihung selbst nahm ich nach Absprache mit meiner Reikilehrerin auch im Liegen entgegen.
Hier meine Meinung zu meiner Ferneinweihung, so wie sie auch veröffentlicht wurde:
Liebe Susanne, ich danke Dir von ganzem Herzen für die Einweihung in Usui Reiki 1. Du hast Dir lange Zeit genommen - wie ich nach der Einweihung sah, waren ca. 75 Minuten vergangen. Ich nahm die Einweihung im Liegen entgegen. Ich fühlte Deine Kraft (und manchmal auch das Gefühl, Deine Hände seien bei mir) an unterschiedlichen Stellen, immer als schwingende Wärme mit einem leichten Druckgefühl: Ich glaube, ich bin zwischendurch auch kurz eingeschlafen - es war einfach wahnsinnig angenehm, so fest von der Energie gehalten zu werden, ich fühlte mich geborgen und friedvoll. Am intensivsten empfand ich die lange Schlussphase der letzten halben Stunde meiner Einweihung. Meine Beine waren schwer und warm, meine Hände fühlten sich teilweise an, als würden sie nicht neben meinem Körper, sondern an meinem Kopf liegen (vielleicht habe ich Deine Hände dabei empfunden?). Ich fühlte die Energie am Kopf ebenfalls sehr stark: Während der ganzen Schlussphase pulsierte mein Drittes Auge/Stirnchakra in warmen, fast heißen Schwingungen. Den Beginn und das Ende der Einweihung habe ich jeweils deutlich gespürt. Das Ende war ganz sanft, ich fühlte mich, als würde ich etwas abkühlen, und sehr, sehr friedlich. Ich sende Dir Licht und Liebe... Deine Schülerin S.
Om Shanti,
ॐSamadhi
Zudem ist meine Ernährung seit etwas über einer Woche fleischlos. Das war längst überfällig, weil meine ethische Einstellung einfach nicht zum Fleischessen passt. Auch meinen (beträchtlichen) Zuckerkonsum habe ich zur gleichen Zeit -bis jetzt und weiterhin!- fast auf null gesetzt. Und mir geht es seitdem viel besser, auch wenn ich damit meinen geliebten Weißen Cappuccino aufgegeben habe ;-)
Ich habe jeden Tag seitdem eine Chakra-Licht-Meditation ("Meditation zum vereinigten Chakra") gemacht, die mir zunächst als Entspannungs- und Reinigungsübung dienen sollte, die ich jetzt aber auch nicht mehr missen möchte, denn sie ist schlichtweg wundervoll (Anleitung und kostenloser Download hier).
Yoga ist ein fester Bestandteil in meinem Leben geworden, jeden Morgen praktiziere ich eine Stunde lang Asanas und Pranayama (Körperstellungen und Atemübungen), was mir in der letzten Zeit auch mit half, innerlich zu wachsen.
Zudem waren die Übungen zur Öffnung der Energiekanäle - Nadi Shodhana -, zum Beispiel in Form der Wechselatmung, wichtig und sind es seither auch jeden Morgen, wenn ich mich auf den Tag vorbereite.
Und dann kam der Tag, auf den ich mich so gefreut hatte...
Den ganzen Montag über war ich schon sehr aufgeregt. Ich wusste zwar, dass die Ferneinweihung auch bei mir "ankommt" bzw. wirkt, wenn ich nichts davon spüre, aber insgeheim habe ich natürlich gehofft, dass ich etwas davon merke.
Um 20h sollte die Einweihung losgehen. Um halb acht begann ich im Liegen mit der o.g. Chakra-Licht-Meditation. Die Einweihung selbst nahm ich nach Absprache mit meiner Reikilehrerin auch im Liegen entgegen.
Hier meine Meinung zu meiner Ferneinweihung, so wie sie auch veröffentlicht wurde:
Liebe Susanne, ich danke Dir von ganzem Herzen für die Einweihung in Usui Reiki 1. Du hast Dir lange Zeit genommen - wie ich nach der Einweihung sah, waren ca. 75 Minuten vergangen. Ich nahm die Einweihung im Liegen entgegen. Ich fühlte Deine Kraft (und manchmal auch das Gefühl, Deine Hände seien bei mir) an unterschiedlichen Stellen, immer als schwingende Wärme mit einem leichten Druckgefühl: Ich glaube, ich bin zwischendurch auch kurz eingeschlafen - es war einfach wahnsinnig angenehm, so fest von der Energie gehalten zu werden, ich fühlte mich geborgen und friedvoll. Am intensivsten empfand ich die lange Schlussphase der letzten halben Stunde meiner Einweihung. Meine Beine waren schwer und warm, meine Hände fühlten sich teilweise an, als würden sie nicht neben meinem Körper, sondern an meinem Kopf liegen (vielleicht habe ich Deine Hände dabei empfunden?). Ich fühlte die Energie am Kopf ebenfalls sehr stark: Während der ganzen Schlussphase pulsierte mein Drittes Auge/Stirnchakra in warmen, fast heißen Schwingungen. Den Beginn und das Ende der Einweihung habe ich jeweils deutlich gespürt. Das Ende war ganz sanft, ich fühlte mich, als würde ich etwas abkühlen, und sehr, sehr friedlich. Ich sende Dir Licht und Liebe... Deine Schülerin S.
Om Shanti,
ॐSamadhi
Donnerstag, 15. März 2012
Befreiung durch Schwingung, Klänge und Licht
Ich habe diese Klänge in meinem Kopf ja früher schon gehört. Sie kamen vor allem bei absoluter, äußerer Ruhe. Ich dachte immer, ich hätte Tinnitus, und ich dachte, dieser käme in Situationen auf, in den ich zur Ruhe komme. So, wie nachhallender Stress.
Bis zu diesem letzten Wochenende, das ich bestimmt niemals vergessen werde. Mein Partner und ich hatten von seiner Mutter Einzel-Yogastunden geschenkt bekommen, d.h. wir waren am Samstag und am Sonntag jeweils zwei Stunden gemeinsam bei einer Yogalehrerin.
Diese Frau hat in mir soviel geöffnet. Nicht durch die Asanas, sondern durch die Gespräche mit ihr. An beiden Tagen haben wir die erste Stunde zu dritt nur geredet. Endlich konnte ich mal alles rauslassen, was ich sonst nie sagen kann- einfach, weil man von den meisten Menschen wahrscheinlich für verrückt erklärt würde.
Endlich wurde mir mal gesagt, was dieses oder jenes Gefühl bedeutet, und dabei ging es auch um Gefühle, die ich schon seit meiner Kindheit spüre. Es war so unendlich befreiend!
Die Yogalehrerin hatte vor ihrem Leben mit Yoga einige Einschränkungen wie Asthma, Allergien, Angstzustände, Selbstwertprobleme und fühlte sich von ihrem Umfeld nicht ernst genommen... Das war genau deckungsgleich mit meiner eigenen Geschichte.
Als wir am Samstag mit dem Satsang (dem spirituellen Gedankenaustausch) fertig waren und mit den Asanas begannen, war da eine Übung dabei (Paschimothanasana / Vorwärtsbeuge), bei der in meinem Kopf ein schwingender Klang auftrat, den ich sonst auch hin und wieder höre, nur war er diesmal sehr laut und dicht. Dieser Klang fühlte sich um mich herum rund an, so, als würde ich in einer Kugel aus schwingenden Klängen sitzen.
Da ich dort viel bewusster atmete - oder, vielleicht lag es auch am Umfeld? - war mein Empfinden so intensiv wie es zuhause vorher niemals gewesen war.
Dies war das erste Mal in meinem Leben, dass ich ahnen konnte, dass Klänge wie dieser nichts mit Tinnitus zu tun haben können!
Am Sonntag musste ich beim Beginn der zweiten Unterrichtseinheit gleich am Anfang "rauslassen", was ich gehört und gefühlt habe. Unsere Yogalehrerin Santosha sagte, meine Beschreibung berühre sie innerlich sehr. Sie erklärte mir ein wenig dazu, aber erst später zuhause fand ich im Internet heraus, was das in mir ist:
Es nennt sich Anahata-Klänge.
Über das Anahata-Chakra, das Herzchakra, habe ich hier schonmal geschrieben~ die geführten Meditationen für das Anahata-Chakra waren die, die ich so wundervoll tief empfinden konnte. Ob da eine Verbindung besteht, weil beides zum Anahata-Chakra gehört, weiß ich nicht.
Durch das Gespräch über diese Klänge kam Santosha auf das Thema Auren. Sie sagte, meine besondere Begabung sei das hörbar machen von Schwingung, was sie persönlich nicht könne. Sie könne die Aura eines Menschen sehen (manchmal sähe sie es, manchmal nicht). Sie hatte das Thema darauf gelenkt, weil sie am Vortag bei meinem Partner eine starke Aura im Bereich des Kopfes wahrgenommen hatte, und sie erklärte uns anhand dessen, dass die "Heiligenscheine" an Statuen oder auf religiösen Bildern ebenfalls solche starken Aura-Manifestationen um die Köpfe von Menschen gewesen war.
Danach blickte sie zu mir und irgendwie durch mich hindurch, es war für mich spürbar, dass sie gerade versuchte, meine Aura zu "sehen". Sie zeichnete beim Sprechen mit dem Finger eine Aura nach, die sie um mich herum sah, und wenn ich es richtig interpretierte, war es eine schwingende Aura. Leider fragte ich sie nicht nach meiner Aura-Farbe.
Mein Partner traute sich nun auch zu sagen, dass er am Samstagabend, als er ins Bett gegangen war, im Dunkeln ein Licht oben am Scheitel seines Kopfes wahrgenommen hatte.
Ich nehme an, das war sein Sahasrara-Chakra... Jedenfalls deckte sich seine Wahrnehmung mit der Wahrnehmung unserer Yogalehrerin.
Während der Stunden konnte ich soviel erzählen, spüren und hören, dass ich seitdem gemerkt habe, dass etwas "aufgemacht" wurde.
Meine Klänge kann ich jetzt viel deutlicher wahrnehmen. Bei vollkommener Ruhe im Außen spüre ich mittlerweile die Schwingung der Klänge im Körper recht stark, und ich höre sie viel öfter als sonst.
Und vorher dachte ich wirklich immer, es sei Tinnitus. Nachdem ich mich parallel aber auch zum Tinnitus informiert habe (warum habe ich das vorher nie gemacht?), kann ich endlich ausschließen, dass es etwas damit zu tun hat.
Aber nicht nur das hat sich verändert... Ich bin plötzlich viel emotionaler, und ich fühle mich, als würde ich manche Dinge klarer sehen.
Eigentlich möchte ich noch mehr von meinen Gedanken schreiben, aber ich habe nicht mehr genug Energie dafür. Ich sitze nicht mehr so gern am Computer wie vor diesem unbeschreiblichen Wochenende, und deshalb "höre" ich mal lieber auf meinen Körper und schalte die Kiste aus :-)
Bis zu diesem letzten Wochenende, das ich bestimmt niemals vergessen werde. Mein Partner und ich hatten von seiner Mutter Einzel-Yogastunden geschenkt bekommen, d.h. wir waren am Samstag und am Sonntag jeweils zwei Stunden gemeinsam bei einer Yogalehrerin.
Diese Frau hat in mir soviel geöffnet. Nicht durch die Asanas, sondern durch die Gespräche mit ihr. An beiden Tagen haben wir die erste Stunde zu dritt nur geredet. Endlich konnte ich mal alles rauslassen, was ich sonst nie sagen kann- einfach, weil man von den meisten Menschen wahrscheinlich für verrückt erklärt würde.
Endlich wurde mir mal gesagt, was dieses oder jenes Gefühl bedeutet, und dabei ging es auch um Gefühle, die ich schon seit meiner Kindheit spüre. Es war so unendlich befreiend!
Die Yogalehrerin hatte vor ihrem Leben mit Yoga einige Einschränkungen wie Asthma, Allergien, Angstzustände, Selbstwertprobleme und fühlte sich von ihrem Umfeld nicht ernst genommen... Das war genau deckungsgleich mit meiner eigenen Geschichte.
Als wir am Samstag mit dem Satsang (dem spirituellen Gedankenaustausch) fertig waren und mit den Asanas begannen, war da eine Übung dabei (Paschimothanasana / Vorwärtsbeuge), bei der in meinem Kopf ein schwingender Klang auftrat, den ich sonst auch hin und wieder höre, nur war er diesmal sehr laut und dicht. Dieser Klang fühlte sich um mich herum rund an, so, als würde ich in einer Kugel aus schwingenden Klängen sitzen.
Da ich dort viel bewusster atmete - oder, vielleicht lag es auch am Umfeld? - war mein Empfinden so intensiv wie es zuhause vorher niemals gewesen war.
Dies war das erste Mal in meinem Leben, dass ich ahnen konnte, dass Klänge wie dieser nichts mit Tinnitus zu tun haben können!
Am Sonntag musste ich beim Beginn der zweiten Unterrichtseinheit gleich am Anfang "rauslassen", was ich gehört und gefühlt habe. Unsere Yogalehrerin Santosha sagte, meine Beschreibung berühre sie innerlich sehr. Sie erklärte mir ein wenig dazu, aber erst später zuhause fand ich im Internet heraus, was das in mir ist:
Es nennt sich Anahata-Klänge.
Über das Anahata-Chakra, das Herzchakra, habe ich hier schonmal geschrieben~ die geführten Meditationen für das Anahata-Chakra waren die, die ich so wundervoll tief empfinden konnte. Ob da eine Verbindung besteht, weil beides zum Anahata-Chakra gehört, weiß ich nicht.
Durch das Gespräch über diese Klänge kam Santosha auf das Thema Auren. Sie sagte, meine besondere Begabung sei das hörbar machen von Schwingung, was sie persönlich nicht könne. Sie könne die Aura eines Menschen sehen (manchmal sähe sie es, manchmal nicht). Sie hatte das Thema darauf gelenkt, weil sie am Vortag bei meinem Partner eine starke Aura im Bereich des Kopfes wahrgenommen hatte, und sie erklärte uns anhand dessen, dass die "Heiligenscheine" an Statuen oder auf religiösen Bildern ebenfalls solche starken Aura-Manifestationen um die Köpfe von Menschen gewesen war.
Danach blickte sie zu mir und irgendwie durch mich hindurch, es war für mich spürbar, dass sie gerade versuchte, meine Aura zu "sehen". Sie zeichnete beim Sprechen mit dem Finger eine Aura nach, die sie um mich herum sah, und wenn ich es richtig interpretierte, war es eine schwingende Aura. Leider fragte ich sie nicht nach meiner Aura-Farbe.
Mein Partner traute sich nun auch zu sagen, dass er am Samstagabend, als er ins Bett gegangen war, im Dunkeln ein Licht oben am Scheitel seines Kopfes wahrgenommen hatte.
Ich nehme an, das war sein Sahasrara-Chakra... Jedenfalls deckte sich seine Wahrnehmung mit der Wahrnehmung unserer Yogalehrerin.
Während der Stunden konnte ich soviel erzählen, spüren und hören, dass ich seitdem gemerkt habe, dass etwas "aufgemacht" wurde.
Meine Klänge kann ich jetzt viel deutlicher wahrnehmen. Bei vollkommener Ruhe im Außen spüre ich mittlerweile die Schwingung der Klänge im Körper recht stark, und ich höre sie viel öfter als sonst.
Und vorher dachte ich wirklich immer, es sei Tinnitus. Nachdem ich mich parallel aber auch zum Tinnitus informiert habe (warum habe ich das vorher nie gemacht?), kann ich endlich ausschließen, dass es etwas damit zu tun hat.
Aber nicht nur das hat sich verändert... Ich bin plötzlich viel emotionaler, und ich fühle mich, als würde ich manche Dinge klarer sehen.
Eigentlich möchte ich noch mehr von meinen Gedanken schreiben, aber ich habe nicht mehr genug Energie dafür. Ich sitze nicht mehr so gern am Computer wie vor diesem unbeschreiblichen Wochenende, und deshalb "höre" ich mal lieber auf meinen Körper und schalte die Kiste aus :-)
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Mittwoch, 22. Februar 2012
Wahrnehmung
Seit einigen Tagen nehme ich weit mehr Gefühle als Gedanken
-sowohl von außen, als auch von innen- wahr.
Eben habe ich etwas über einen sehr inspirierenden Menschen
(Sukadev Bretz) gelesen, und spürte einen Energiestoß vom
ersten Chakra hinauf in meinen Körper.
Dieses Gefühl, so denke ich, wollte mich dazu bringen,
endlich meiner inneren Stimme zu folgen:
Ich wünsche mir sehr, zusammen mit meiner Familie in
ein bestimmtes Ashram gehen zu können, finde aber
tatsächlich nicht den Mut, mich eingehender zu informieren.
Zuletzt hatte ich, was diese Art der Wahrnehmung betrifft,
schon etwas über Schwingungen während der Meditation erzählt.
So, hiermit schließe ich diesen Post, wenngleich mir bewusst ist, dass ich nun nur einen kleinen Teil meiner Gedanken preisgegeben habe.
-sowohl von außen, als auch von innen- wahr.
Eben habe ich etwas über einen sehr inspirierenden Menschen
(Sukadev Bretz) gelesen, und spürte einen Energiestoß vom
ersten Chakra hinauf in meinen Körper.
Dieses Gefühl, so denke ich, wollte mich dazu bringen,
endlich meiner inneren Stimme zu folgen:
Ich wünsche mir sehr, zusammen mit meiner Familie in
ein bestimmtes Ashram gehen zu können, finde aber
tatsächlich nicht den Mut, mich eingehender zu informieren.
Zuletzt hatte ich, was diese Art der Wahrnehmung betrifft,
schon etwas über Schwingungen während der Meditation erzählt.
So, hiermit schließe ich diesen Post, wenngleich mir bewusst ist, dass ich nun nur einen kleinen Teil meiner Gedanken preisgegeben habe.
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Mittwoch, 15. Februar 2012
In der Meditation | Schwingungen
12. FEBRUAR
Meine müde kleine Tochter trank in meinem Arm. Es war nach dem Mittagsschlaf und sie döste noch ein wenig vor sich hin.
Ich begann, leise ein Mantra zu summen.
Immer, wenn ich aufhören wollte, seufzte die Kleine vor sich hin: "Weiter!"
Da sie es sonst nicht mag, wenn man singt, während sie kuschelt,
hat mich gerade dieses Erlebnis sehr, sehr fröhlich gemacht.
Für mich steht fest, dass der Klang von Mantras etwas Bestimmtes
in uns auslöst, etwas, was wir vielleicht längst kennen...
Wir müssen uns nur erinnern.
13. FEBRUAR
- Ich war mit Kimba im Garten und summte ein Mantra. Nach wenigen Minuten fühlte es sich an, als würde sich mein Brustkorb durch den Klang des sich ständig wiederholenden Mantras in Schwingungen versetzen.
Das war eine wunderschöne Erfahrung.
Wenn ich mit dem Hund zum Spaziergang unterwegs bin, versinke ich meist in geführten Meditationen (per mp3-Player).
Ich habe mir u.a. Meditationen zur Öffnung der Chakren heruntergeladen. Diese dauern durchschnittlich 5 min.
Zuletzt besorgte ich mir Meditationen für das Anahata-Chakra (Herz-Chakra)
und die Erfahrungen damit, als ich drei der Anahata-Chakra-Podcasts
nacheinander hörte bzw. meine Gefühle dabei lassen sich in Worten
kaum beschreiben.
Bei der Anahata Chakra Herzens-Meditation hatte ich Tränen in den Augen, so intensiv war das Gefühl, was in meiner Brust
am Sitz des Herz-Chakras aufkam.
Bei der Anahata Chakra Luft-Meditation konnte ich den 'Wind' richtig spüren; allerdings gingen diese Luftströmungen bei mir (vom Herz-Chakra aus) nicht in alle Richtungen, sondern es gab eine vorherrschende Richtung. Auch diese Meditation war sehr intensiv!
Als Drittes hörte bzw. machte ich die Anahata Chakra Energie-Meditation, und auch hier konnte ich diese so realen Gefühle kaum fassen, zumindest nicht mit meinem Verstand.
Der energetische Bereich ist in diesem Podcast zuerst im unteren Bereich des Körpers - in dieser Phase wurden meine Füße und Beine schwer, so, als würden sie sch mit mehr Energie aufladen, als sie tragen könnten.
Als es sich danach um den oberen Körperbereich handelte, wurde plötzlich
wieder alles leicht... Mir wurde es ganz leicht ums Herz...
...................................................................................................
Ich bin unendlich dankbar, dass ich auf Yoga Vidya, vor allem auf den Blog, gestoßen bin. Dort gibt es so viele wertvolle Meditationen und Vorträge zu entdecken, und es kostet nichts ~
das ist im Ganzen einfach WUNDERvoll!
Weiter zu allen Anahata (Herz-) Chakra Meditationen >
Meditationen über andere Chakren >
Meine müde kleine Tochter trank in meinem Arm. Es war nach dem Mittagsschlaf und sie döste noch ein wenig vor sich hin.
Ich begann, leise ein Mantra zu summen.
Immer, wenn ich aufhören wollte, seufzte die Kleine vor sich hin: "Weiter!"
Da sie es sonst nicht mag, wenn man singt, während sie kuschelt,
hat mich gerade dieses Erlebnis sehr, sehr fröhlich gemacht.
Für mich steht fest, dass der Klang von Mantras etwas Bestimmtes
in uns auslöst, etwas, was wir vielleicht längst kennen...
Wir müssen uns nur erinnern.
13. FEBRUAR
- Ich war mit Kimba im Garten und summte ein Mantra. Nach wenigen Minuten fühlte es sich an, als würde sich mein Brustkorb durch den Klang des sich ständig wiederholenden Mantras in Schwingungen versetzen.
Das war eine wunderschöne Erfahrung.
Wenn ich mit dem Hund zum Spaziergang unterwegs bin, versinke ich meist in geführten Meditationen (per mp3-Player).
Ich habe mir u.a. Meditationen zur Öffnung der Chakren heruntergeladen. Diese dauern durchschnittlich 5 min.
Zuletzt besorgte ich mir Meditationen für das Anahata-Chakra (Herz-Chakra)
und die Erfahrungen damit, als ich drei der Anahata-Chakra-Podcasts
nacheinander hörte bzw. meine Gefühle dabei lassen sich in Worten
kaum beschreiben.
Bei der Anahata Chakra Herzens-Meditation hatte ich Tränen in den Augen, so intensiv war das Gefühl, was in meiner Brust
am Sitz des Herz-Chakras aufkam.
Bei der Anahata Chakra Luft-Meditation konnte ich den 'Wind' richtig spüren; allerdings gingen diese Luftströmungen bei mir (vom Herz-Chakra aus) nicht in alle Richtungen, sondern es gab eine vorherrschende Richtung. Auch diese Meditation war sehr intensiv!
Als Drittes hörte bzw. machte ich die Anahata Chakra Energie-Meditation, und auch hier konnte ich diese so realen Gefühle kaum fassen, zumindest nicht mit meinem Verstand.
Der energetische Bereich ist in diesem Podcast zuerst im unteren Bereich des Körpers - in dieser Phase wurden meine Füße und Beine schwer, so, als würden sie sch mit mehr Energie aufladen, als sie tragen könnten.
Als es sich danach um den oberen Körperbereich handelte, wurde plötzlich
wieder alles leicht... Mir wurde es ganz leicht ums Herz...
...................................................................................................
Ich bin unendlich dankbar, dass ich auf Yoga Vidya, vor allem auf den Blog, gestoßen bin. Dort gibt es so viele wertvolle Meditationen und Vorträge zu entdecken, und es kostet nichts ~
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zufluchtnahme
ॐ Om Shanti - Licht, Liebe und Frieden für Deinen ALL-Tag समाधि
Die Botschaft der Kinder an diese Welt lautet:
TU SO, ALS OB DU ERLEUCHTET WÄRST.
TU SO, ALS OB DU VON GOTT GELIEBT WIRST
TU SO, ALS OB DU SCHON PERFEKT BIST, GENAUSO WIE DU BIST.
DU HAST SCHON ALLES, WAS DU BRAUCHST, UM GLÜCKLICH ZU SEIN
UND EINE WELT DES FRIEDENS ZU ERSCHAFFEN.
DAS PROBLEM IST NICHT IM OZEAN, NICHT IM HIMMEL,
UND NICHT AUF DEM LAND.
ES IST IN DIR.
IN JEDEM VON EUCH.
ES LIEGT IN DEN ENTSCHEIDUNGEN, DIE DU ÜBER DICH SELBST TRIFFST,
DIE DANN ZU DEN ENTSCHEIDUNGEN WERDEN,
DIE DU FÜR DIE WELT MACHST.
TRIFF DEINE ENTSCHEIDUNG FÜR EINE NEUE WELT, EINE,
IN DER LIEBE UND MITGEFÜHL DIE BEHERRSCHENDEN KRÄFTE SIND.
JETZT IST DIE ZEIT ZUR LIEBE ZU ERWACHEN.
WÄHLE LIEBE STATT ANGST.